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Alle Veranstaltungen in der ÜbersichtLesung: Verbinden statt Spalten. Eine Antwort auf ...
Warum uns mehr eint als trennt: In ihrem neuen, hochaktuellen Buch zur Politik der Spaltung und Polarisierung hierzulande räumt die renommierte Journalistin und Autorin Gilda Sahebi mit gängigen Mythen und Fake Facts auf. Wer heute in die deutsche Gesellschaft schaut, könnte ... mehr
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In unserem Workshop geht es um eine der wichtigsten Entscheidungen im Leben: Für welche berufliche Laufbahn soll ich mich entscheiden? Dazu gehören weitere Entscheidungen: Wie gehe ich sinnvollerweise vor? Welche Karriere-Entscheidungen soll ich wann treffen? Wie lege ich die Grundsteine für meine Karriere so, dass ich nach meinen Vorstellungen ein gutes Leben führen kann. Empirisch ist lange belegt, dass die Grundsteine für ein erfülltes Leben früh gelegt werden. Die Auswirkungen unserer frühen beruflichen Entscheidungen werden häufig erst Jahre später sichtbar und sind häufig nicht mehr korrigierbar. Es ist erstaunlich, wie wenig systematisch wir uns mit diesem lebensbedeutsamen Thema beschäftigen. Häufig wird intuitiv das Naheliegendste gewählt, mit unübersehbaren negativen langfristigen Folgen. Tatsächlich basieren viele Karriereentscheidungen auf Fehlannahmen. Diese Entscheidungen haben dann langfristig höchst unerwünschte Folgen, wie z.B. Abhängigkeit oder Unfreiheit.
Sprache ist eine relevante Machtform in unserer postmigrantischen Gesellschaft - sie entscheidet über Teilhabe und Ausschluss, Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit. In diesem zwei Tage Workshop erfolgt zunächst eine theoretische Einführung in die Bedeutung von Sprache als gesellschaftliche Machtform. Anschließend werden die individuellen Berührungspunkte der Teilnehmenden mit Mehrsprachigkeit reflektiert und praktische Lösungsansätze erarbeitet, wie sprachinklusiver gearbeitet werden kann. Die Bedeutung von Dolmetscher*innen wird ebenfalls dargestellt.
Warum uns mehr eint als trennt: In ihrem neuen, hochaktuellen Buch zur Politik der Spaltung und Polarisierung hierzulande räumt die renommierte Journalistin und Autorin Gilda Sahebi mit gängigen Mythen und Fake Facts auf. Wer heute in die deutsche Gesellschaft schaut, könnte denken: Es ist ein Land voller Drama, Gegeneinander und Spaltung. Dass dies so sei, ist eine Erzählung, die politisch generiert und medial verstärkt wird. Gilda Sahebi entlarvt sie als Lüge, als Herrschaftsinstrument autoritärer Kräfte. Das zeigt sie an den einschlägigen Debatten um Sozialleistungen, Migration, Gendern und Wokeness, Krieg und Frieden sowie Corona. Studien zeigen immer wieder: Im eigenen Leben sind Menschen viel öfter zufrieden; sie helfen und unterstützen einander, suchen Verbindung, nicht Hass. Wo geht die Suche nach Verbindung auf der gesellschaftlichen Ebene verloren? Und was kann man tun, um der Erzählung von Spaltung keinen Raum im eigenen Leben zu geben?
