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F60A - Anderes
Kommunikation in Psychiatrie und PsychotherapieDas Stigma psychischer Erkrankungen, eine Frage der Sprache?
Das Stigma psychischer Erkrankungen ist so belastend, dass es zum Teil als „zweite Krankheit“ bezeichnet wird. In diesem interaktiven Vortrag wird es darum gehen, das komplexe Zusammenspiel zwischen Sprache und Stigmatisierung zu beleuchten. Wie kann man wertschätzend kommunizieren und dennoch Erkrankungen beim Namen nennen? Warum hat Japan im Jahr 2002 die Schizophrenie umbenannt, und war das eine hilfreiche Anti-Stigma-Maßnahme? Wie können Medien professionell über das Thema Suizid berichten, ohne dadurch Folgesuizide, den sogenannten Werther-Effekt, zu provozieren? Was unterscheidet die bipolare affektive Störung von einem gebrochenen Bein? Und welche Rolle spielt lösungsorientierte Sprache in der Psychotherapie? Zwar lassen sich auf viele dieser Fragen keine abschließenden Antworten finden, aber es gibt Studien und evidenzbasierte Maßnahmen, die mögliche Wege zu einer wertschätzenden Kommunikation aufzeigen können.
– Prof. Dr. Jeannette Bischkopf, Priv.-Doz. Dr. Moritz Wigand
Informationen
– Diese Veranstaltung gibt 0 CP
– Art der Veranstaltung: Anderes
– Prüfung am Ende der Veranstaltung: Keine
– Kategorie: Fachthemen
– Sprache: Deutsch
– So findet die Veranstaltung statt (Präsenz, Hybrid, Online): PräsenzTermine
(Campus-Plan)Von Bis Raum Mo, 27.04. von 16:15 bis 17:45 C02-0.08 Anmelden / Abmelden
– Maximal verfügbar: 80
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