Programm
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INFORMATION zum Programm Solange diese Veranstaltung zu sehen ist, ist das Programm noch nicht vollständig online! Das Programm der 34. Interdisziplinären Wochen (IDW), wird heute schrittweise online gestellt und ist voraussichtlich ab heute Abend komplett online ... mehr
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Fremdsprachig
Auch für Lehrende und Mitarbeiter/innen
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Workshops
Übungen
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Kurse
Tagungen
Anderes
Kontinuitäten rechter Gewalt in der postmigrantischen Gesellschaft
Ausgehend von rechten Gewalttaten der 1990er Jahre bis heute (u. a. Mölln, NSU, Hanau) widmet sich dieser Workshop der Frage, wie sich rechte Gewalt in Deutschland über die Jahrzehnte hinweg entwickelt hat – und was sich im gesellschaftlichen und institutionellen Umgang damit (nicht) verändert hat. Der Workshop fokussiert die Perspektiven von Betroffenen sowie Angehörigen rechter Gewalttaten und untersucht die strukturellen und institutionellen Kontinuitäten rechter Gewalt von den 1990er Jahren bis in die Gegenwart. Das interdisziplinäre und partizipative Format ermöglicht eine aktive Einbindung der Teilnehmenden in kritische Reflexionsprozesse. Der Workshop kombiniert Inputs zur historischen und politischen Einordnung mit kollaborativen Analyseübungen und setzt stark auf die Reflexion eigener Haltungen im Spannungsfeld von Rassismus, Zugehörigkeit und Verantwortung.
Wie sieht eine Welt aus, in der „Genug“ mehr wert ist als „Mehr“?
Die Herausforderungen unserer Zeit, zusammengefasst in den 17 Sustainable Development Goals der UN, lassen sich nicht durch eine Fachrichtung lösen. Transformation braucht den Blick über den eigenen Tellerrand. In diesem interdisziplinären Angebot treffen unterschiedliche Fachbereiche aufeinander, um die Zusammenarbeit in gemischten Gruppen zu trainieren – eine Schlüsselkompetenz für deine berufliche Zukunft. Egal aus welchem Fachbereich du kommst: Dein Wissen ist gefragt, um tragfähige Visionen für morgen zu entwickeln. Nach einem gemeinsamen Kick-off (90 Min. vor Ort) vertiefst du dein Wissen zu den SDGs flexibel via Online-Selbstlernkurs und reflektierst deine eigene Haltung. Im abschließenden Zukunftsworkshop (3 Std. vor Ort) führen wir alles zusammen. Wir nutzen Kreativmethoden, um jenseits klassischer Denkmuster eine Vision für das Morgen zu entwerfen. Lerne, wie du interdisziplinär diskutierst und Transformationsschritte entwickelst. Erweitere dein Netzwerk & gestalte Zukunft
Du kandidierst für die kommende Legislatur für Studierendenparlament, Fachschaftsvertretung, Konvent oder Senat oder könntest dir das vielleicht vorstellen? Du interessierst dich dafür, wie die Selbstverwaltung an der HAW Kiel funktioniert oder wer über die Höhe deines Semesterbeitrags entscheidet? Diese und mehr Themen besprechen wir im Kurs. Ihr erfahrt etwas über die Rechtsgrundlagen der Studierendenschaft und der Hochschule. Außerdem werden wir praktische Übungen machen, in denen wir unter anderem Gremiensitzungen und Debatten simulieren.
Geplant sind zwei Tage an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg. Neben Vorträgen und Diskussionen mit Experten über militärische und geostrategische Fragen zur aktuellen Weltlage nehmen die Studierenden aktiv an einem politisch-strategischen Planspiel zu einer Krise im Nahen Osten teil. Am dritten Exkursionstag besuchen wir das Einsatzausbildungszentrum der Marine in Neustadt, wo u.a. Techniken zum Abdichten von Unterwasserlecks, Löschen von brennenden Hubschraubern u.ä. demonstriert werden. Die Exkursion findet in Zusammenarbeit mit dem Jugendoffizier Kiel der Bundeswehr statt. Zwei Übernachtungen an der FühAK in Hamburg, Verpflegung und Bustransport ab Kiel werden kostenlos bereitgestellt. Prüfungsleistung: Exkursionsbericht mit kritischer Reflektion
Als Agrar-Absolvent*in der HAW Kiel die richtige Position finden
Inhalte und Ziele (Was sollen TN konkret lernen und für sich aus dem Seminar mitnehmen?) • Welche Chancen bietet der Arbeitsmarkt für Agrarier • Stellenanzeigen/-titel richtig lesen und verstehen • Das eigene persönliche und professionelle Profil schärfen / „Mein roter Faden!“ • Bewerbungsunterlagen professionell vorbereiten • Die Wege zum richtigen Job • Wie bereite ich mich gezielt für ein Vorstellungsgespräch vor? • Vertrags- und Gehaltsverhandlungen / Mein Marktwert? • Routine in der Führung von Vorstellungsgesprächen und Gehaltsverhandlungen
Exkursion zur Ausstellung Philip Montgomery – American Cycles
Die Exkursion führt in die Fotoausstellung American Cycles von Philip Montgomery im PHOXXI – Haus der Photographie (Deichtorhallen Hamburg) ein und richtet sich an Studierende mit Interesse an Fotografie und visueller Kommunikation. Im Rahmen einer gemeinsamen Führung sowie eigener Betrachtungen vor Ort wird Fotografie als visuelle Sprache verstanden und analysiert. Im Fokus steht das Entdecken fotografischer Strategien, von Bildserien und gestalterischen Entscheidungen sowie der Zusammenhang von Technik, Inhalt und Haltung. Ziel ist es, Bilder nicht nur zu betrachten, sondern sie im Hinblick auf Aussage, Kontext und Gestaltung bewusst zu lesen, zu diskutieren und einzuordnen.
Orte der Begegnung: „Lokal fühlen & Mitmachen“
Widerstandfähige Demokratien entstehen in einer Gesellschaft von Menschen, die sich kennen, vertrauen und gemeinsam ihr Leben gestalten. Und diese Freiheit zur Gestaltung braucht Raum. Solche Räume werden „Dritte Orte“ genannt, weil sie in der Regel nicht mit der (eigenen) Arbeitswelt oder der eigenen Wohnung in Verbindung stehen. Es kann ein Gemeinschaftshaus, eine alte Lagerhalle oder ein Pop-up-Store sein. Die Definition ist abhängig vom Kontext und den Zielen, die verfolgt werden. So fand sich vor 20 Jahren eine Gruppe von Studierenden zusammen, die im ehemaligen Werftbunker keine Ruine sahen, sondern einen Raum zum Gestalten. Der „Bunker-D“ wurde erst zum Feiern, und im Laufe der Jahre zu einem Kulturzentrum umgebaut. 2006 war es weder einladend noch offen, und der Campus war nicht gut erreichbar. Wie ist die Lage heute, wurden die Ziele von damals erreicht, was erwartet uns im „LernDock23“, und wo gibt es „Dritte Orte“ auf dem Westufer? Bildquelle: Körber-Stiftung
Der Kampf um die Demokratie: Fake News vs. Fakten, Populismus vs. Wissenschaft
Weltweit geraten Demokratien immer mehr unter Druck. Faktenbasierte Diskurse weichen zunehmend irrationalen Diskussionsformen. Nur die Ziele sind klar: Rechte des Einzelnen gegen den Staat aushebeln! Andersdenkende oder Immigranten dämonisieren. Oder staatliche Institutionen gleichschalten, die Pressefreiheit schwächen und die Wissenschaft einschüchtern. In diesem Workshop analysieren Sie selbst gewählte Debatten im deutschen Sprachraum, bewerten diese nach ethischen Maßstäben und suchen Lösungsansätze für eine digitale Dialogkultur. Ein Höhepunkt ist gleich zu Beginn der Vortrag von Christina Pagel. Sie ist Mathematikerin und eine der führenden Forscherinnen auf dem Gebiet der öffentlichen Gesundheit. Und sie hat deutsche Eltern, und diese persönliche Seite hat sie zu ihrem politischen Engagement motiviert. Seit 2025 widmet sie ihre Freizeit dem Kampf gegen eine demokratiefeindliche Politik. Dazu dokumentiert sie im „Trump Action Tracker“ die Verfehlungen der US-Regierung.
Im Workshop Klauengesundheit werden theoretische und praktische Grundlagen der funktionellen Klauenpflege vermittelt und die Klauenpflege an mehreren Objekten geübt. Es werden auf die Bedeutung der Klauengesundheit als Voraussetzung für das Wohlbefinden, die Fruchtbarkeit und Leistungsfähigkeit der Milchkuh eingegangen und die Bereiche der Fütterung und Haltung als Einflussfaktoren sowie entsprechende Fehler im Haltungs-, Fütterungs- und Gesundheitsmanagement betrachtet. Darüber hinaus wird ein Beurteilungsschema (Locomotion score), um Lahmheiten bzw. Klauenprobleme in einem Betrieb auf einfache Weise bewerten und überwachen zu können, erlernt und in einer Milchkuhherde angewandt.
Hochschulen kommt eine zentrale Rolle in unserer demokratischen Gesellschaft zu. Inwiefern bereitet die Zeit an der Hochschule auf die verschiedenen Rollen vor, die wir im Leben einnehmen, z.B. im Berufsleben, als Eltern, als ehrenamtlich oder politisch engagierte Person? Was bedeutet es, Mitglied einer Hochschule zu sein oder gewesen zu sein? Welche Verantwortung ergibt sich aus dem Privileg „Hochschulbildung“ in einer Demokratie? Diese und weitere Fragen möchten wir mit Ihnen gemeinsam diskutieren. Durch den Workshop möchten wir die Rolle von Hochschulen in unserer demokratischen Gesellschaft näher betrachten und Möglichkeiten für eigenes Handeln an unserer HAW ausloten.
