Programm
Alle Veranstaltungen in der ÜbersichtSchrift-Buch-Wissen
Nicht nur wissenschaftliche Arbeiten werden mit den Hilfsmitteln, die ein Computer heutzutage bietet, ohne weiteres Nachdenken geschrieben. Wenig wird über Gestaltung und Schrift nachgedacht. Vielfach nimmt man eine Schrift, weil sie prägnant ist, weil sie einem vielleicht ... mehr
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Mit Credit Points
Fremdsprachig
Auch für Lehrende und Mitarbeiter/innen
Vorlesungen
Workshops
Übungen
Projekte
Kurse
Tagungen
Anderes
Was ist das & wie stelle ich einen Antrag?
Nachteilsausgleiche kompensieren individuell und situationsbezogen beeinträchtigungs- und familiär bedingte Benachteiligungen. Das klingt erst einmal kompliziert! Deshalb bieten die Zentrale Studienberatung und der Familienservice eine Informationsveranstaltung an, bei der die Hintergründe des Nachteilsausgleichs und der Ablauf der Antragstellung erklärt werden. Alle Interessierten sind willkommen!
Mädchen* und Frauen*, die als unbegleitete minderjährige Flüchtlinge Schutz suchen, sind in Wissenschaft und Praxis weitestgehend unsichtbar. Ihre Lebenssituation ist geprägt von Unsichtbarkeiten als Kinder, Migrantinnen und Frauen (Avignone et al. 2026). Es mangelt an gendersensiblen und intersektionalen Arbeiten, das Wissen über die Gruppe hat einen Male-Bias. Die Sicht unbegleiteter Minderjähriger auf ihre Lebenslagen und die Selbstrepräsentation ihrer Lebenswelten ist marginalisiert, es dominieren Perspektiven von Fachkräften der Kinder- und Jugendhilfe und anderen Akteuren. Der Vortrag gibt Einblicke in die Lebenssituation unbegleitet nach Deutschland geflüchteter Mädchen* und Frauen*. Er fragt, wie sich ethnosexistische Kulturalisierungen (Dietze 2017) einschreiben und arbeitet darin verwobene Differenzsetzungen als unbegleiteter Flüchtling, normaler Mensch, Muslima und Mutter (Sauer/Scholaske 2026) heraus.
Im Rahmen der Gender & Diversity Wochen unter dem Motto „Begegnen. Verbinden. Verstehen.“ zeigt die HAW die Ausstellung „Angekommen in Kiel“. Die Werke geflüchteter Künstlerinnen aus der ehemaligen Landesunterkunft Kiel erzählen von Flucht, Ankommen und dem Leben in einer neuen Stadt. In ihren Bildern verarbeiten sie Erfahrungen, Hoffnungen und Herausforderungen und geben Einblicke in Perspektiven, die im gesellschaftlichen Alltag oft unsichtbar bleiben. Kaum eine Gruppe ist so häufig mit Vorurteilen, Ausgrenzung und gesellschaftlichem Druck konfrontiert wie geflüchtete Menschen. Die Ausstellung lädt dazu ein, diesen Erfahrungen auf Augenhöhe zu begegnen – mit Offenheit, Verständnis und gegenseitigem Respekt. Begleitet wird sie von zwei Begegnungsräumen, in denen Studierende und Mitarbeitende mit den Künstlerinnen ins Gespräch kommen und Raum für Austausch, Fragen und neue Perspektiven entsteht.
Antisemitismus ist ein tägliches Problem. Antisemitische Vorfälle passieren häufig subtil im Alltag, wenn z.B. das Wort Jude als Schimpfwort missbraucht wird. Diese Alltäglichkeit ist ein fester Bestandteil der Lebensrealität von Jüdinnen und Juden. Eine Realität, für die der Öffentlichkeit oft das Bewusstsein fehlt. Werden antisemitische Vorfälle nicht bekannt, können die Betroffenen keine Solidarität und Unterstützung erfahren. LIDA-SH (https://lida-sh.de) ist eine unabhängige Dokumentationsstelle, die landesweit seit 2019 antisemitische Vorfälle dokumentiert und diese strukturiert auswertet. Dabei werden zwei übergeordnete Ziele verfolgt. Über die Dokumentation soll eine empirische Basis geschaffen werden, die Aussagen über das Ausmaß, die Formen und die Schwerpunkte des Phänomens Antisemitismus in Schleswig-Holstein möglich macht.
