Programm
Alle Veranstaltungen in der ÜbersichtMentoringprogramm Migration und Bildung
Die HAW Kiel setzt sich mit dem Mentoring-Projekt "Migration und Bildung" für mehr Chancengerechtigkeit ein. Zentraler Gedanke ist das Empowerment von Schüler*innen mit Migrationshintergrund durch eine bessere Information und die Zusammenarbeit mit regionalen ... mehr
– Projekt
– 0 CP
Mit Credit Points
Fremdsprachig
Auch für Lehrende und Mitarbeiter/innen
Vorlesungen
Workshops
Übungen
Projekte
Kurse
Tagungen
Anderes
Ein Diskussionsworkshop zu Fragen, die uns alle betreffen
Künstliche Intelligenz verändert in dramatischer Geschwindigkeit, wie wir arbeiten, kommunizieren und Entscheidungen treffen. Doch welche Folgen hat diese Entwicklung für unsere Gesellschaft? In diesem Diskussionsworkshop stehen nicht technische Details im Vordergrund, sondern fundamentale gesellschaftliche und ethische Fragen: Wie verändert sich die Arbeitswelt? Verstärkt KI soziale Ungleichheiten? Wer trägt die Verantwortung für die Entscheidungen von KI Systemen? Welche Risiken entstehen durch KI im Kontext von Kriminalität, Kriegsführung oder staatlicher Repression? Der Workshop lädt dazu ein, unterschiedliche Perspektiven einzubringen und gemeinsam zu reflektieren. Im Mittelpunkt stehen Austausch und die Frage, wie wir als Gesellschaft mit KI umgehen wollen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Perspektivwechsel: Zielgruppen neu entdecken – von der Persona zur Customer Journey Map
Wie gewinne ich Kund*innen für mein Angebot Wann entscheidet sich ein*e Kund*in für mich oder mein Produkt? Was muss ich dabei beachten? Dafür muss ich als Anbieter nicht in die Kristallkugel schauen. Auch helfen hoch theoretische Diskussionen über die Bedürfnisse, Ziele und Verhaltensweisen der Kund*innen nicht viel weiter. Um zu verstehen, weshalb ein*e Kund*in eine Geschäftsbeziehung abbricht und auf die Konkurrenz schielt, ist es gut, auf Fakten und reale Erlebnisse zu blicken.
Straßenbau in der Praxis
An einer realen Schadstelle wird asphaltiert. Bitte wetterfester Kleidung und festes Schuhwerk tragen. Optional können 0,5 CP bei Angabe einer Hausarbeit erworben werden.
Unverzichtbar in medizinischen und sozialen Berufen
Menschen mit chronischen Erkrankungen, Behinderung und/ oder diversen Belastungen tauschen sich in Selbsthilfegruppen offen über ihre Erfahrungen und Probleme aus. Die Wirksamkeit der Selbsthilfe ist wissenschaftlich belegt – dennoch kommt sie als vierte Säule des Gesundheitssystems im Studium häufig zu kurz. Das möchten wir ändern. Was erwartet euch im Workshop? – Wir werfen einen realistischen Blick auf Selbsthilfe, räumen mit gängigen Mythen auf und wir erarbeiten ein gemeinsames Verständnis von gesundheitsbezogener, gemeinschaftlicher Selbsthilfe. Im Mittelpunkt stehen Austausch und Praxisnähe. Ihr erfahrt, in welchen Bereichen Selbsthilfe für euch als angehende Fachkraft eine wichtige Rolle spielt und kommt mit engagierten Menschen aus der Selbsthilfe ins Gespräch. Wir freuen uns auf einen offenen, lebendigen Workshop und den gemeinsamen Austausch mit euch!
Vom Lesen (bedeutungs-)schwerer Texte und warum sich die Mühe lohnt
Der Workshop richtet sich an Studierende mit grundsätzlichem Interesse an anspruchsvoller sozialwissenschaftlicher Theorie, die jedoch vor der Rezeption komplexer Texte zurückschrecken. Ausgangspunkt ist die Diagnose einer kulturellen Tendenz zur Verkürzung und Beschleunigung von Kommunikation (insbesondere durch soziale Medien), die zu weniger Textrezeption und zu einer sinkenden Toleranz gegenüber kognitiver Irritation und Ambiguität führt. Warum sich die Mühe machen, einen Text zu erschließen, der sich einem nicht unmittelbar aufschließt? Dieser diagnostizierten Tendenz wird die These entgegengestellt, dass gerade die Auseinandersetzung mit schwierigen Texten einen epistemischen und bildungsbezogenen Mehrwert besitzt: Komplexität zwingt zur aktiven Sinnkonstruktion, schult begriffliche Präzision und erweitert die Fähigkeit zur Reflexion sozialer Wirklichkeit.
Erfolgsgeschichten in drei Minuten: Storyboard. Klappe. Schnitt.
In dieser praxisnahen Veranstaltung lernen Sie erste Grundlagen der Filmproduktion kennen, dazu drehen Sie ein kurzes Video. Hauptdarsteller sind Handwerker, Tüftler oder Wissenschaftler, die ein Unternehmen gegründet haben oder eine Neugründung konkret planen. Im Zentrum steht der kreative Wettbewerb: In interdisziplinären Teams erstellen und schneiden Sie einen Kurzfilm über ein erfolgreiches Startup oder Spin-Off aus Schleswig-Holstein. Dabei erproben Sie den Umgang mit Kamera, Mikrofon sowie das Erzählen einer Geschichte, und Sie lernen aktive Menschen und ihre Ideen kennen. • Storyboard: Einführung, Ideenentwicklung (Montag) • Erste Klappe: Drehtag bei einem echten Startup (ab Dienstag, freie Zeiteinteilung) • Postproduktion: Tipps zum Filmschnitt (ohne Anwesenheitspflicht) • Pitching: Präsentation & Diskussion mit weiteren Gästen (Donnerstag) Ziele: Medienkompetenz stärken, neue Perspektiven kennenlernen und Gründungskultur sichtbar machen.
Hackathon mit dem Startup Office und der Landesbibliothek Schleswig-Holstein
Hackathon: Die Zukunft der digitalen Kultur in SH gestalten! Wie lässt sich Kultur digital erlebbar machen und neue Zielgruppen erschließen? Seid dabei, wenn wir die am Fachbereich Medien entwickelte Open-Source-App kulturfinder.sh zu einer umfassenden Kulturplattform für Schleswig-Holstein weiterdenken! In Kooperation mit der Schleswig-Holsteinischen Landesbibliothek (SHLB), Dataport und dem Startup Office der HAW Kiel veranstalten wir einen Hackathon zur modernen digitalen Kulturvermittlung. Das erwartet euch: Praxis-Input: Spannende Insights von der SHLB und Dataport. Prototyping: Entwickelt im Team innovative Ideen und stellt eure Prototypen am Freitag direkt den Partnern vor. Netzwerken: Knüpft Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern. Skill-Upgrade: Lernt die Methode des Hackathons kennen – eine wertvolle Zusatzqualifikation.
Vom Zauber der Schrift und der Typographie bei der wissenschaftlichen Arbeit
Nicht nur wissenschaftliche Arbeiten werden mit den Hilfsmitteln, die ein Computer heutzutage bietet, ohne weiteres Nachdenken geschrieben. Wenig wird über Gestaltung und Schrift nachgedacht. Vielfach nimmt man eine Schrift, weil sie prägnant ist, weil sie einem vielleicht gefällt, weil man sie von irgendwoher kennt. Die Gestaltung einer Seite, einer Arbeit kann aber auch sehr schnell unschön wirken. Gestaltung dient auch der Wiedererkennung und der Funktion. So wird eine zu korrigierende Arbeit anders aussehen (müssen) als ein fertig gedrucktes und veröffentlichtes Exemplar. Auch die Wahl des Papiers ist dabei nicht zu unterschätzen. In Rahmen dieses Vortrags gehen wird von der Funktion einer Arbeit über die Gestaltung der Seite zur verwendeten Schrift und zum Schluss auch zum Papier. All diese Aspekte sind unabhängig von dem Programm, mit dem die Arbeit erstellt wird - auch wenn der Autor LaTeX bevorzugt und die Beispiele mittels LaTeX erstellt wurden.
Workshop
Spannungen in der Kommunikation? Schwelende oder offene Konflikte? Kommunikationsstörer analysieren, minimieren und vorbeugen Haben Sie manchmal das Gefühl, die andere verstehen nicht, was sie meinen obwohl Sie sich klar ausgedrückt haben? Mitglieder von Arbeitsgruppen oder Teams sind plötzlich nicht mehr erreichbar oder verändern ihr Verhalten oder die „Gerüchteküche“ brodelt. In dem Workshop erhalten Sie Anregungen, woran Sie dies erkennen können, hinterfragen Ihre Haltung zu derartigen Situationen und setzen sich mit Methoden auseinander, um diesem entgegenzuwirken und zu begegnen
In der Session schauen wir auf Leistungsdruck im Studium, Teamarbeit, Deadlines und die Frage, warum gute Leistung nicht allein durch mehr Disziplin entsteht. Die Studierenden lernen ein Denkmodell aus der Organisationsberatung kennen und übertragen es auf ihren eigenen Studienalltag: Welche Rahmenbedingungen helfen? Wo fehlen Orientierung, Prioritäten oder Sicherheit? Und was können Teams, Führung und jede*r Einzelne konkret tun, damit Leistung möglich wird – ohne dass alle nur härter strampeln? Die Session verbindet kurze Impulse, Reflexion in Kleingruppen und Einblicke in die Beratungsarbeit von MPC. Am Ende nehmen die Studierenden ein Modell mit, das ihnen hilft, Leistungsdruck besser zu sortieren – für Studium, Praktikum und Berufseinstieg.
